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Juliane Déry

Gesichtet
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Juliane Déry (eigentl. Deutsch bzw. Decsy, * 10. Juli 1864 in Baja, Kaisertum Österreich; † 31. März 1899 in Berlin) war eine deutschsprachige Schriftstellerin und Dramatikerin.[1]

Juliane Déry auf einem Gemälde von Franz von Stuck, um 1898

Juliane Déry wurde am 10. Juli 1861 als Julia Deutsch in Baja im Süden Ungarns geboren.[2] Sie entstammte einer ungarischsprachigen jüdischen Familie und war eines von acht Kindern des Kaufmanns Mór Deutsch; der Name ihrer Mutter ist nicht überliefert.[3] Juliane Déry besuchte eine jüdische Volksschule in Baja, wo sie durch ihre schnelle Auffassungsgabe und ihren Fleiß auffiel.[2] Im Jahr 1873 siedelte die Familie nach Wien über. Im selben Jahr nahm sich der Vater das Leben, wodurch die Familie in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet.[4] Am 26. Juni 1877 wurde Juliane evangelisch getauft, nachdem sie am 17. Juni 1877 aus der jüdischen Gemeinde ausgetreten war.[3] Der Familienname wurde ins Ungarische Decsy übersetzt (madjarisiert) und im Jahr 1882 nahm Juliane mit anderen Familienmitgliedern den Namen Déri an.[4] Déry besuchte die „Mädchenbürgerschule“ und absolvierte anschließend eine Lehrerinnenausbildung im Kloster St. Anna. Obwohl sie ein Diplom erhielt, gibt es keine Hinweise darauf, dass sie den Beruf ausübte.[4] Stattdessen wandte sie sich zunehmend der Literatur und insbesondere dem Theater zu.[4] Sie verkehrte in den literarischen Kreisen Wiens und begegnete unter anderem dem jungen Arthur Schnitzler, der damals gleichfalls noch nicht in die Öffentlichkeit getreten war.

Im Jahr 1890 ging Déry nach Paris, wo sie auf Initiative von Prinzessin Mathilde Zugang zu literarischen Zirkeln der Stadt erhielt, unter anderem war sie Gast im Salon der Juliette Adam.[5] Déry verließ Paris 1893 und hielt sich vorübergehend in Coburg auf, wo sie von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha gefördert wurde.

1895 zog Déry nach München, wo die naturalistische Bewegung bereits Fuß gefasst hatte.[6] Dort pflegte sie Umgang mit den Schriftstellern der Zeitschrift Die Gesellschaft und war mit Franz von Stuck bekannt, der sie mehrfach porträtierte.[7]

Im Jahr 1898 siedelte Déry nach Berlin über. Bereits in Paris war sie in die Dreyfus-Affäre[8] verwickelt und der Spionage beschuldigt worden. Nachdem in Berlin ihre Verlobung gelöst worden war und möglicherweise auch durch die Wendung im Dreyfus-Prozess[6] beging Déry 1899 durch Sturz aus dem Fenster Suizid.[9]

In der Forschung wird Dérys Biografie als transkulturell beschrieben, da ihr Leben von verschiedenen sprachlichen, nationalen und kulturellen Zugehörigkeiten geprägt war.[10] Die damit verbundene Ambivalenz und Schwierigkeit einer eindeutigen Selbstverortung wird in einer überlieferten Äußerung Dérys deutlich: "Was bin ich, Jüdin oder Katholikin, Ungarin oder Deutsche? Und was soll ich werden, Schauspielerin oder Schriftstellerin? Aber nein, ich bin ja die Tochter eines ehrbaren Hauses und will nichts, als ein ruhiges Glück an der Seite eines geliebten Mannes. Soll ich Alles sein lassen und heiraten?"[11]

Schriftstellerisches Wirken

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Bereits als Schülerin unternahm Juliane Déry erste literarische Versuche und verfasste Gedichte in ungarischer Sprache.[12] Den Beginn ihrer schriftstellerischen Laufbahn markierte die Novelle Meine Braut, die sie 1887 anonym an den Schriftsteller und Publizisten Karl Emil Franzos sandte.[13] Franzos erkannte ihr literarisches Talent und veröffentlichte die Erzählung 1888 in der von ihm herausgegebenen Zeitschrift Deutsche Dichtung.[13] Die positive Resonanz auf ihre erste Veröffentlichung ermutigte Déry, ihre schriftstellerische Tätigkeit fortzusetzen und begründete zugleich eine langjährige Korrespondenz mit Karl Emil Franzos.[13]

Brief von Juliane Déry an Karl Emil Franzos vom 9. April 1890

Noch im selben Jahr erschien im Stuttgarter Verlag Bonz der Novellenband Hoch Oben sowie Die Verlobung bei Pignerols .[14][15] Bereits in ihren ersten Prosaarbeiten zeichnen sich thematische Schwerpunkte ihres Schaffens ab. Neben der Kritik an den Klassenunterschieden des ausgehenden 19. Jahrhunderts setzt sich Déry in ihren Werken auch mit den ungleichen Geschlechterverhältnissen ihrer Zeit auseinander.[16] Ihre weiblichen Figuren werden dabei häufig als moralisch überlegen und willensstark charakterisiert, während die männlichen Figuren unentschlossen erscheinen. Ein wiederkehrendes Motiv ist die von einem Mann verlassene Frau.[17]

Während ihres Aufenthalts in Paris von 1890 bis 1893 wandte sich Déry verstärkt dem Naturalismus zu und bewegte sich im Umfeld der französischen Literaturszene.[18] In diesen Zeitraum fällt auch die Veröffentlichung ihres Novellenbands Ohne Führer, der 1891 im Stuttgarter Verlag Bonz erschien. Der Band enthält unter anderem die bereits am 15. März 1889 in der Deutschen Dichtung veröffentlichte Erzählung Die Einwilligung sowie die Novelle Am Kreuzweg, in der Déry das Leben in Wiener Bürgerkreisen thematisiert.[17]

Dérys Novelle Russland in Paris erschien 1893 zunächst in der Zeitschrift Die Gesellschaft[19] und zwei Jahre später gemeinsam mit weiteren Novellen in ihrem dritten Novellenband Die Katastrophe. Ebenfalls 1893 wurde der Einakter Verlobung bei Pignerols am Hoftheater in Coburg uraufgeführt, wo Déry von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha protegiert wurde.[19] Weitere Vorstellungen des Dramas folgten unter anderem am Residenztheater in Berlin.[20] In München war Juliane Déry an der Gründung des Intimen Theaters beteiligt.[21] Die Proben und Premiere der ersten Vorstellung Die Gläubiger von August Strindberg  „[…] fanden in dem eleganten Salon der ungarischen Dichterin Juliane Déry in der Münchner Briennerstraße unweit des Wittelsbacher Platzes statt.“[22] Déry war bei der Premiere selbst als Schauspielerin beteiligt.[23]

Während ihrer Zeit in München war Déry außerdem Mitarbeiterin der Neuen Deutschen Rundschau.[21]

In ihren späteren Schaffensjahren wandte sich Déry mit dem Gedicht Die selige Insel (1897) der Lyrik zu, in der sie sich vor allem mit der Natur auseinandersetzte.[24] Kurz vor ihrem Tod vollendete Déry das Drama Pußtastürme, das zunächst von den großen Berliner Bühnen abgelehnt wurde. Der Theaterkritiker Paul Schlenther plante jedoch eine Aufführung im Rahmen der Freien Bühne.[25] Noch am Abend ihres Suizids sandte Déry das Manuskript Der Wind liegt schlecht an die Münchner Kunst- und Literaturzeitschrift Jugend und bat darum, ihre, wie sie selbst schrieb, „letzte kleine Arbeit“ zu veröffentlichen.[26] Der Text erschien wenige Wochen später postum.[27]

Juliane Déry und ihr Werk wurden von zahlreichen Zeitungen besprochen. Eine Einordnung ihrer zeitgenössischen Bedeutung sowie eine Prognose ihrer künftigen Rezeption findet sich im Prager Tagblatt vom 7. April 1899, das wenige Tage nach ihrem Tod erschien. In diesem wird Dérys Bekanntheitsgrad wie folgt beschrieben: „[…] ‚man‘ nennt ihren Namen. Das Publikum beschäftigt sich mit ihr. Zeitungen bringen bereits ihr Bild. Wochenschriften und illustrierte Blätter werden folgen. Es werden ihr zahlreiche lange Nekrologe gewidmet […].“[25]

Porträt der Preisträgerin des Wettbewerbs der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung, Juliane Déry (1864–1899), veröffentlicht 1894.

Zeitungen nennen insbesondere Dérys humorvolle Auseinandersetzung mit der Wiener Aristokratie als wesentlichen Grund für ihren Erfolg. Simone Helen führt in der 1899 erschienenen Schriftenreihe Ethische Kultur die ersten beiden Novellenbände Hoch oben (1888) und Ohne Führer (1891) als Beispiele dafür an, wie Déry gesellschaftliche Ungleichheiten auf unterhaltsame Weise thematisiert.[28] Auch Karl Emil Franzos äußert sich in der literarischen Zeitschrift Deutsche Dichtung zu den genannten Novellenbänden und schrieb, sie schilderten die österreichischen Adelskreise "[...] mit einer Lebenstreue, die von keinem anderen Autor überboten, von einem einzigen – der Ebner-Eschenbach – erreicht wird."

Dérys Dichtung Die Prophezeiung wurde 1893 unter 111 Einsendungen mit dem ersten Preis eines Wettbewerbs der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung ausgezeichnet.[19]

Neben der Bekanntgabe Dérys als Preisträgerin enthält die Zeitung auch eine Würdigung ihres literarischen Schaffens, verbunden mit der Hoffnung, sie werde "[...] zur Bereicherung und zum Segen der deutschen Literatur noch viele herrliche Werke schaffen."[19]

Auch Dérys Dramen fanden Beachtung. Zeitungsankündigungen und Rezensionen belegen Aufführungen ihrer Stücke an verschiedenen renommierten Bühnen, darunter die Premiere von Es fiel ein Reif am Münchner Hof- und Nationaltheater am 9. November 1895[29] sowie die Aufführung von Die sieben mageren Kühe am Berliner Residenztheater[30]. Die Uraufführung von Die Verlobung bei Pignerols in Coburg wurde 1891 in der Wiener Presse als "lebhafter Erfolg"[31] bezeichnet.

In den 1897 erschienenen Sammelband Meisternovellen deutscher Frauen nahm Ernst Brausewetter Dérys Novelle Rußland in Paris aus dem Novellenband Katastrophen auf.[32] In seiner Würdigung bezeichnete er Déry als eine der "begabtesten unter den jüngsten Verfasserinnen Österreichs"[33].

Es fiel ein Reif (1896)

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Der Einakter Es fiel ein Reif spielt in einem wohlhabenden Pariser Salon der Gastgeberin Frau Teste Le Beau. Zu Gast ist der junge Wiener Paul Lohmayer, der im Begriff ist aufzubrechen, um Fräulein Rieger und deren Mutter am Bahnhof zu empfangen. Frau Teste Le Beau hält ihn jedoch auf und versucht ihm im Gespräch, Näheres über sein Verhältnis zu Fräulein Rieger zu entlocken. Entgegen seiner ursprünglichen Eile entscheidet sich Paul schließlich zum Bleiben. Im weiteren Verlauf erklärt er, sich seinem bisherigen Leben in Wien entfremdet zu haben, und richtet seine Aufmerksamkeit zunehmend auf Thadée, die Tochter Frau Le Beaus.[34]

Als Frau Teste Le Beau den Salon vorübergehend verlässt, macht Paul Thadée Avancen. Er gesteht ihr, dass Fräulein Rieger seine Verlobte sei, er sie jedoch nicht mehr liebe. Thadée weist ihn zurück und berichtet von ihrer eigenen Vergangenheit. Ihr Verlobter betrog sie während einer Reise mit einer anderen Frau. Seitdem betrachtet sie ihre Fähigkeit zu lieben als erloschen und vergleicht ihr Schicksal mit einem Sturm, der in einer Frühlingsnacht über sie hereingebrochen sei: „Ja, wie ein Sturm brach es über mich herein, ein Sturm in der Frühlingsnacht – Da lieg ich – geknickt – […].“[35]

Thadées Erzählung veranlasst Paul, sein eigenes Verhalten zu überdenken. Er verlässt daraufhin überstürzt das Haus, um seine Verlobte am Bahnhof zu empfangen.

Transkulturalität

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Transkulturalität prägt nicht nur Dérys Biografie, sondern findet auch Eingang in ihr literarisches Werk.[36] In Es fiel ein Reif zeigt sie sich in der unterschiedlichen Herkunft der Figuren, im Wechsel zwischen deutschen und französischen Textpassagen sowie in den Reflexionen der Figuren über das Verhältnis von Stadt und Identität.[37] Frau Teste Le Beau stammt aus Österreich und lebt mit ihrer Tochter in Paris, während der Wiener Paul Lohmayer dort zu Besuch ist und auf die Ankunft seiner Verlobten aus Wien wartet. Bereits zu Beginn kreist das Gespräch zwischen Frau Teste Le Beau und Paul wiederholt um Wien und Paris, wobei Fragen kultureller Zugehörigkeit selbst zum Gegenstand der Verhandlung werden. Kulturelle Grenzüberschreitungen, Mobilität und Hybridisierung sind damit nicht nur Teil der erzählten Welt, sondern werden zugleich explizit thematisiert.[38]

Besonders deutlich wird dies in Frau Teste Le Beaus widersprüchlichen Verhältnis zu Wien. Mit der Bemerkung „Was haben Sie denn nur wieder? Nein, diese Wiener! Ihr seid Leute“[39] distanziert sie sich von Wien, während sie an anderer Stelle mit den Worten „[…] Mein liebes Wien, wie liegst du weit“[40] ihre Verbundenheit mit der Stadt zum Ausdruck bringt. Gerade diese Ambivalenz verdeutlicht, dass ihre Identität nicht auf eindeutige nationale oder kulturelle Zugehörigkeit reduziert werden kann.[41]

Die Uraufführung von Es fiel ein Reif am 9. November 1895 am Münchner Hof- und Nationaltheater stieß auf negative Resonanz. Die Wiener Abendpost bezeichnete die Aufführung als Misserfolg und berichtete, das Stück habe „unter Lachen und Zischen vollständig“ versagt.[42] Auch die Leipziger Musik- und Literaturzeitschrift Die redenden Künste äußerte sich ablehnend. Sie bezeichnete das Stück als "trauriges Machwerk"[43] und berichtete die Vorstellung habe "[...] eine sanfte, aber nicht misszuverstehende Ablehnung" erfahren.[43]

  • Hoch oben. Novellen. Bonz, Stuttgart 1888.[44]
  • Meine Braut. In: dies.: Hoch oben, S. 1-106.[45]
  • Variatio delectat. In: dies.: Hoch oben, S. 107-167.[45]
  • Ohne Führer. Bonz, Stuttgart 1891.[44] (Digitalisiert)
  • Am Kreuzweg. In: dies.: Ohne Führer, S. 83-180.[45]
  • Die Einwilligung. In: dies.: Ohne Führer, S. 1-82.[45]
  • Katastrophen. Novellen. Bonz, Stuttgart 1895.[44] (Digitalisiert)
  • Der angekündigte Tod. In: dies.: Katastrophen: Novellen. Bonz, Stuttgart 1895, S. 1-42.[46]
  • Die Erbschaft. In: dies.: Katastrophen, S. 43-86.[46]
  • Rußland in Paris. In: dies.: Katastrophen, S. 87-132.[45]
  • Der erste Hirsch, In: dies.: Katastrophen, S. 133-152.[46]
  • Die Verlobung bei Pignerols (Lustspiel). Bonz, Stuttgart 1888.[47]
  • Es fiel ein Reif. Drama in einem Akt. S. Fischer, Berlin 1896.[44] (Digitalisat)
  • Die sieben mageren Jahre. Drama. 1896.[48]
  • Die sieben mageren Kühe. Komödie in drei Akten. S. Fischer, Berlin 1897.[44] (Digitalisiert)
  • Die selige Insel. Dramatisches Idyll. Schuster & Loeffler, Berlin 1897.[44] (Digitalisat)
  • D’ Schand'. Volksstück in sechs Bildern. Schuster & Loeffler, Berlin 1897.[44] (Digitalisiert)
  • o. J.: Pusztastürme (Lustspiel)[49]
  • Der Todesritt. In: William Wauer (Hrsg.): Quickborn. Heft 3. Juliane Déry und Walter Leistikow. Deutscher Kunstverlag A.G., Berlin 1899.[50]
  • Nacht. In: William Wauer (Hrsg.): Quickborn. Heft 3. Juliane Déry und Walter Leistikow. Deutscher Kunstverlag A.G., Berlin 1899.[50]
  • Wind. In: William Wauer (Hrsg.): Quickborn. Heft 3. Juliane Déry und Walter Leistikow. Deutscher Kunstverlag A.G., Berlin 1899.[50]

Unselbständige Veröffentlichungen

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  • Ernst Brausewetter: Meisternovellen deutscher Frauen. Mit Charakteristiken der Verfasserinnen und ihren Porträts. Schuster & Loeffler, Berlin 1897.
  • Elisabeth Friedrichs: Déry, Juliane. In: Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Metzler, Stuttgart 1981, S. 58.
  • Karl Emil Franzos: Juliane Déry. In: Deutsche Dichtung. Band 26, 1899, S. 51–56.
  • Max Halbe: Intimes Theater. In: Pan. Nr. 1–2, 1895, S. 106–109.
  • Wilhelm Hegeler: Intimes Theater. In: Neue Deutsche Rundschau. Band 6, 1895, S. 724–727.
  • Sven Heidenstamm: Juliane Déry und was sie gemordet. In: Zürcher Diskussionen. Band 2, 1899, S. 1–13.
  • Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab, Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915.
  • Susanne Kord: Ein Blick hinter die Kulissen. Deutschsprachige Dramatikerinnen im 18. und 19. Jahrhundert. Metzler, Stuttgart 1992, ISBN 3-476-00835-5, S. 350.
  • Laura Lengyel: Déri Juliánna. In: Budapesti Napló. 11. April 1899, S. 2–3.
  • Hans Merian: Juliane Déry. In: Die Gesellschaft. Band 3, 1893, S. 1539–1541.
  • Elsbeth Meyer-Förster: Juliane Déry. Ein Nachruf. In: Wiener Rundschau. Jg. 3, Nr. 11, 15. April 1899, S. 265–267.
  • Agatha Schwartz: Living and writing as a cultural hybrid: the case of Juliane Dery. In: Judith Szapor (Hrsg.): Jewish Intellectual Women in Central Europe 1860–2000: Twelve Biographical Essays. Mellen, Lewiston, N.Y. 2012, ISBN 978-0-7734-2933-8, S. 59–92.
  • Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 227–242.
  • Hans Schwerte: Dery, Juliane. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3. Duncker & Humblot, Berlin 1957, S. 611–612.
  • Hans Schwerte: Juliane Dery. In: Gisela Brinker-Gabler, Karola Ludwig, Angela Wöffen (Hrsg.): Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen 1800–1945. dtv, München 1986, ISBN 3-423-03282-0, S. 67–68.
  • Heike Schmid: Gefallene Engel. Deutschsprachige Dramatikerinnen im ausgehenden 19. Jahrhundert. Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2000.
  • Helene Simon: Juliane Déry. In: Ethische Kultur. Wochenschrift für sozial-ethische Reformen. Nr. 34, 1899, S. 269–272.
  • Déry Juliane. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 179.
  • Béla Zolnai: Déry Juliánna. In: Nyugat. 1915, S. 1116.
Commons: Juliane Déry – Sammlung von Bildern
Wikisource: Juliane_Déry – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

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  1. Martina Groß: A French Hotel in Lima, Russia in Paris, and Theatre Laws in Transylvania: On Migration, Travel, and Transnational Female Theatre Historiography. In: European Theatre Migrants in the Age of Empire. Springer Nature Switzerland, Cham 2025, ISBN 978-3-031-69835-4, S. 49, doi:10.1007/978-3-031-69836-1_3 (springer.com [abgerufen am 10. August 2026]).
  2. Hochspringen nach: 1 2 Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 7 (mtak.hu [PDF]).
  3. Hochspringen nach: 1 2 Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 228, doi:10.14361/9783839432488-013.
  4. Hochspringen nach: 1 2 3 4 Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 229, doi:10.14361/9783839432488-013.
  5. Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 21 (mtak.hu [PDF]).
  6. Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 29 (mtak.hu [PDF]).
  7. Pariser Plauderei. In: Ernst Vergani (Hrsg.): Deutsches Volksblatt. Band 11, Nr. 3698. Wien 19. April 1899, S. 1 (onb.ac.at).
  8. Hans Schwerte: Dery, Juliane. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3. Duncker & Humblot,, Berlin 1957, S. 612.
  9. Adele Gerhard: Zwei Frauenschicksale. In: Auguste Fickert, Rosa Mayreder und Marie Lang (Hrsg.): Dokumente der Frauen. Band 1, Nr. 8. Wien 1899, S. 215 (onb.ac.at).
  10. Martina Groß: A French Hotel in Lima, Russia in Paris, and Theatre Laws in Transylvania: On Migration, Travel, and Transnational Female Theatre Historiography. In: European Theatre Migrants in the Age of Empire. Springer Nature Switzerland, Cham 2025, ISBN 978-3-031-69835-4, S. 50, doi:10.1007/978-3-031-69836-1_3 (springer.com [abgerufen am 10. August 2026]).
  11. Karl Emil Franzos: Juliane Déry. In: Deutsche Dichtung. Band 26. Concordia Dt. Verl.-Anst., Berlin 1899, S. 52 (hathitrust.org).
  12. Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 7 (mtak.hu [PDF]).
  13. Hochspringen nach: 1 2 3 Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 229 (doi.org [abgerufen am 2. August 2026]).
  14. Hollaender, Rózsi: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinand Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 12 (mtak.hu [PDF]).
  15. Hollaender, Rózsi: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 58.
  16. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 233 f. (doi.org [abgerufen am 9. August 2026]).
  17. Hochspringen nach: 1 2 Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1985, S. 16.
  18. Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 20.
  19. Hochspringen nach: 1 2 3 4 Gustav Kühle: Unser Preisausschreiben. In: Gustav Kühle (Hrsg.): Österreichische Musik- und Theaterzeitung. 6. Jahrgang, Nr. 7-8. Wien Januar 1894.
  20. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 232 (doi.org [abgerufen am 9. August 2026]).
  21. Hochspringen nach: 1 2 Tages Chronik. In: Agramer Zeitung. 74. Jahrgang, Nr. 76. Agram 4. April 1899, S. 5 (onb.ac.at).
  22. Marianne Streisand: Intimität. Begriffsgeschichte und Entdeckung der "Intimität" auf dem Theater um 1900. Wilhelm Fink, München 2001, ISBN 3-7705-3552-9, S. 273.
  23. Max Halbe: Intimes Theater. In: Pan. Heft 1-2, 1895, S. 109 (doi.org).
  24. Rózsi Hollaender: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 46.
  25. Hochspringen nach: 1 2 Feuilleton. Berliner Brief. In: Egon Erwin Kisch, Friedrich Torberg (Hrsg.): Prager Tagblatt. Nr. 96. Prag 7. April 1899 (onb.ac.at).
  26. Aus aller Welt. In: Innsbrucker Nachrichten. 46. Jahrgang, Nr. 79. Innsbruck 7. April 1899, S. 4 (onb.ac.at).
  27. Juliane Déry: Der Wind liegt schlecht. In: Georg Hirth (Hrsg.): Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben. Band 1, Nr. 1-26. G. Hirth's Kunstverlag, München 1899, S. 286287.
  28. Helene Simon: Juliane Déry. In: Ethische Kultur. Nr. 34. Bieber, Berlin 1899, S. 270.
  29. Münchner Tagesneuigkeiten. Nr. 519. General Anzeiger, München 9. November 1895.
  30. Kleine Chronik. In: Wiener Abendpost. Beilage zur Wiener Zeitung. Nr. 75. Wien 1. April 1899, S. 3.
  31. Theater, Kunst und Literatur. In: Karl Jenik (Hrsg.): Wiener Presse. Nr. 42. Wien 19. Oktober 1891, S. 3.
  32. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 231 (doi.org [abgerufen am 9. August 2026]).
  33. Ernst Brausewetter: Meisternovellen deutscher Frauen. Mit Charakteristiken der Ver- fasserinnen und ihren Porträts. Schuster & Loeffler, Berlin 1897, S. 65.
  34. Martina Groß: A French Hotel in Lima, Russia in Paris, and Theatre Laws in Transylvania: On Migration, Travel, and Transnational Female Theatre Historiography. In: European Theatre Migrants in the Age of Empire. Springer Nature Switzerland, Cham 2025, ISBN 978-3-031-69835-4, S. 51, doi:10.1007/978-3-031-69836-1_3 (springer.com [abgerufen am 10. August 2026]).
  35. Juliane Déry: Es fiel ein Reif. Drama in einem Akt. S. Fischer, Berlin 1896, S. 31.
  36. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 236 (doi.org [abgerufen am 10. August 2026]).
  37. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 237 (doi.org [abgerufen am 10. August 2026]).
  38. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 238 (doi.org [abgerufen am 10. August 2026]).
  39. Juliane Déry: Es fiel ein Reif. Drama in einem Akt. S. Fischer, Berlin 1896, S. 5.
  40. Juliane Déry: Es fiel ein Reif. Drama in einem Akt. S. Fischer, Berlin 1896, S. 7.
  41. Wolfgang Welsch: Was ist eigentlich Transkulturalität? In: Kultur- und Medientheorie. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2012, ISBN 978-3-8376-1729-0, S. 26 (doi.org [abgerufen am 10. August 2026]).
  42. Theater und Kunst. In: Wiener Abendpost. Nr. 260. Wien 11. November 1895, S. 6 (onb.ac.at).
  43. Hochspringen nach: 1 2 Friedrich Wild und Paul Alexander Wolff (Hrsg.): Die Redenden Künste Leipziger Konzertsaal Zeitschrift für Musik und Literatur unter spezieller Berücksichtigung des Leipziger Musiklebens. 2. Jahrgang. Constantin Wilds Verlag, 1896 (archive.org [abgerufen am 10. August 2026]).
  44. Hochspringen nach: 1 2 3 4 5 6 7 Hollaender, Rózsi: Élete és költészete. In: Petz Gedeon, Bleyer Jakab und Schmidt Henrik (Hrsg.): Német Philologiai Dolgozatok. Band XVI. Pfeifer Ferdinánd Könyvkereskedése, Budapest 1915, S. 58.
  45. Hochspringen nach: 1 2 3 4 5 Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 240 (doi.org [abgerufen am 10. August 2026]).
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  47. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 232 (doi.org [abgerufen am 10. August 2026]).
  48. Agatha Schwartz: Alterität, Gender, Transdifferenz und Hybridität in Juliane Dérys Leben und Werk. In: Lettre. transcript Verlag, Bielefeld, Germany 2018, ISBN 978-3-8376-3248-4, S. 232 (doi.org [abgerufen am 10. August 2026]).
  49. Österreichisches Biographisches Lexikon und biographische Dokumentation: Déry, Juliane. 2003, abgerufen am 10. August 2026.
  50. Hochspringen nach: 1 2 3 Helene Simon: Juliane Déry. In: Ethische Kultur. Nr. 34. Bieber, Berlin 1899, S. 272 (dipf.de).